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Nacht ohne Morgen


Es ward der Tag meiner Geburt, es sollte ein kurzer Tag werden,
Der Tag ohne Sorgen, Probleme und frei von jeglicher negativen Energie.

Im folgte die Nacht,
die Nacht voller Alptr?ume,
Die schier endlose Nacht der Kindheit und Jugend,
Die Nacht in der ich Denken und Schlussfolgern lernte,
Die Nacht in der ich F?hlen und H?ren lernte,
Die Nacht in der ich Verspottet und Diskriminiert wurde,
Die Nacht in der ich Ausgenutzt wurde,
Die Nacht in der ich k?rperlich und seelisch Missbraucht wurde,
Die Nacht in der ich der Menschheit begegnete.
Es war eine lange Nacht,
Eine Nacht in der ich das Ende meiner existent herbeisehnte,
Eine Nacht in der ich bereit war es herbeizuf?hren.

Doch ich erwachte,
Ich erwachte und fand meine Zugeh?rigkeit,
Ich fand mich selbst,
Ich wusste endlich wer und was ich bin,
Es ward der Tag als ich erkannte das ich Schwarz bin,
Der Tag als ich sah das es noch andere gab als mich,
Der Tag als ich sah das wir eine Gemeinschaft sind,
Eine Gemeinschaft von Opfern Alptraumhafter N?chte,
Allen die Negativit?t des Lebens bewusst,
Verschworen zum Gegenseitigen Schutz und Halt,
Es war ein sch?ner Tag,
Der Tag von dem ich mir erhoffte das er nie enden w?rde,
Ein Tag an dem ich mich sicher f?hlte.

Doch es kam die Nacht,
Die Einsicht kam zu sp?t,
Ich merkte erst die Dunkelheit die mich umgab als es zu sp?t war,
Wieder wurde ich Benutzt,
Wieder wurde ich Ausgenutzt,
Ich wurde Belogen, Betrogen und Eingesperrt,
Durch Liebe blind,
Nicht in der Lage zu sehen was wahr ist,
Ich verlor alles was mir wichtig war,
Die Schnitte sind tief,
Die Wunden sind eitrig,
Sie heilen nur langsam,
Die Ursache schon langst zu den Akten gelegt,
Verdammt die Folgen endlos zu sp?ren,
Geh ich Depressiv und Freudlos meinen Weg,
Mein Leben zusammengeschrumpft,
Zusammengeschrumpft auf die kleinen Inseln der Freundschaft die mir verblieben,
Zusammengeschrumpft auf die wenigen Augenblicke des Lachens und des Gl?cks,
Mein Leben,
Ein Funken Gl?ck in einem Tank voller Brandbeschleuniger,
Ein Tank gef?llt mit Hass, Wut und Hilflosigkeit,
Besserung nicht in sicht,
Durch Egoismus und Selbstsucht anderer gezwungen f?r Ihre Laster zu Bluten,
Eine Nacht bestimmt von nicht enden wollender Hilf-, und Hoffnungslosigkeit,
Der kleine Rest aus dem Scherbenhaufen wahrer Freundschaft kann nur die Wunden reinigen,
Doch nicht die Blutung stoppen,
So stolpere ich durch dunkle Nacht,
Stolpere ohne die M?glichkeit aufzuwachen,
Nur im Kreis drehend,
So steh ich neben mir,
Ich schau mir dabei zu, wie ich immer weiter in Embryonalstellung zur?ckkehre,
Ich schau mir dabei zu, wie ich nur noch schweige, da ich nur ein Thema kenne,
Andere k?nnen es nicht ?ndern,
Andere k?nnen mir nicht Helfen
Andere hab ich lang genug in den Ohren gelegen,
So sitz ich nur noch stumm und mit glasigen Augen da,
Unf?hig die Nacht zu durchbrechen,
Doch viel zu nah daran an der Dunkelheit zu zerbrechen.

So halt ich mich nur noch einen Funken Hoffnung,
Den Funken Hoffnung das auch diese Nacht ein Ende haben muss.

M?ge danach ein neuer Morgen erscheinen.

09.01.05 M.N.
9.1.05 18:17





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