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Die Welt

Obwohl sie ?ber 6 Mrd. Menschen beherbergt begegnet man immer wieder der gleichen Auswahl an Menschen selbst wenn man v?llig unbekannten Gesichtern scheinbar durch Zufall in die Augen schaut kennen diese immer Menschen die einen selbst kennen und in Wirklichkeit erkennt man auch immer nur einen Teil seiner selbst. Sieht man seine Selbsterkorenen guten Eigenschaften so sind einem die Menschen sympathisch sieht man seine schlechten so kann man die Menschen nicht leiden. Einem Mensch der keine Eigenschaft von einem selbst teilt schenken wir keine Beachtung wir sehen nicht mal das er existiert.
Jedes Element des Lebens und wenn es noch so zuf?llig wirkt ist ein von langer Hand vorbestimmtes Ereignis des Schicksals. Wir wollen es nicht glauben, nicht akzeptieren. Wir sind Menschen, wir wollen unsere Naivit?t behalten dass wir unser Leben selbst bestimmen, und Macht besitzen. Doch so wie unser Leben ohne unsere Einwilligung und Mitendscheidung beginnt, so verl?uft es auch. Unseren Charakter formen nicht wir er wird von den Menschen entworfen mit denen wir tag t?glich verkehren. Wir teilen unsere Entscheidungen von Falsch und richtig, von gut und b?se. ?ndern sich unsere Ansichten so ?ndert sich auch unser Umfeld, oder ist es nicht eigentlich umgekehrt? Und so wie beginn und verlauf ist auch das ende kein Zufall und ohne Mitendscheidungsrecht. Auch ein Selbstm?rder t?tet sich ja nicht aus freien eigenen Endscheidung sondern weil er keinen sinn mehr in seinem derzeitigen leben sieht und denn sinn hat er sich ja nicht selbst genommen.
Unser Leben ist nur eine Spirale immer wieder kehrender Ereignisse die wir immer wieder aufs Neue durchleben m?ssen oder d?rfen je nach dem ob wir uns gerade auf der oberen oder unteren Spiralebene befinden ohne die M?glichkeit der Flucht
Objektivit?t und Subjektivit?t alles nur Worte zur Verschleierung der Realit?t den wir geben doch nur die Meinung wieder die wir aufgrund unserer Pers?nlichen Erfahrungen mit unserem Umfeld gebildet haben.
Aber selbst wenn man meint dies alles zu wissen ist das noch kein Grund f?r Depressivit?t denn auch wenn man weis das alles nur betrug ist kann man es trotzdem genie?en und sich auf diesen Selbstbetrug einlassen. Denn auch wissen ist nur ein nicht widerlegter glaube auch wenn wir wissen das die Erde rund ist, wir uns um die sonne drehen, Leben auf anderen Planeten m?glich ist, und unser Universum sich unaufhaltsam ausdehnt so wissen wir doch nicht ob wir ?berhaupt existieren und unser Leben nicht nur ein einsamer Traum, ein seltsames Experiment oder ein schlechtes Drehbuch ist.

Und somit ist jedes vorher geschriebene Wort wiederum nichtig denn was weis ich schon, nur das ich zuviel denke ohne den Ursprung meiner Gedanken zu kennen.

M.N. 5.7.05
5.7.05 21:58


Ein Schatten vor der Sonne,

Ein Windhauch voller wonne,

Ein Rauschen wie vom Meer,

Du spürst es sie kommen her,



Ihr Körper ist graziel,

dein Blick ihr verfiel,



Du weist sie ist dein Untergang,

und doch leistest du keinen Wiederstand,

Du kannst dich nicht wehren,

sie wird sich von dir nähren,



Sie schlägt Ihre Hauer in dich hinein,

Sie saugt dich aus und labt sich fein,



Wo sie landet verbreitet sie den Tod,

Dann zieht sie weiter und bringt anderen not,



Sie hat dich gefressen es ging ganz schnell,

Nunn laßt du sie ziehen rund und fett,

Eine Wanderheuschrecke ist nicht nett,



Doch sie übersah,

denn kleinen grünen Trieb am boden da,

Du hast es überlebt,

Wunderbar.



Statt den Tod bekammst du ein neues leben,



Nimm es war.



M.N. 07.04.05



7.4.05 20:52


Nacht ohne Morgen


Es ward der Tag meiner Geburt, es sollte ein kurzer Tag werden,
Der Tag ohne Sorgen, Probleme und frei von jeglicher negativen Energie.

Im folgte die Nacht,
die Nacht voller Alptr?ume,
Die schier endlose Nacht der Kindheit und Jugend,
Die Nacht in der ich Denken und Schlussfolgern lernte,
Die Nacht in der ich F?hlen und H?ren lernte,
Die Nacht in der ich Verspottet und Diskriminiert wurde,
Die Nacht in der ich Ausgenutzt wurde,
Die Nacht in der ich k?rperlich und seelisch Missbraucht wurde,
Die Nacht in der ich der Menschheit begegnete.
Es war eine lange Nacht,
Eine Nacht in der ich das Ende meiner existent herbeisehnte,
Eine Nacht in der ich bereit war es herbeizuf?hren.

Doch ich erwachte,
Ich erwachte und fand meine Zugeh?rigkeit,
Ich fand mich selbst,
Ich wusste endlich wer und was ich bin,
Es ward der Tag als ich erkannte das ich Schwarz bin,
Der Tag als ich sah das es noch andere gab als mich,
Der Tag als ich sah das wir eine Gemeinschaft sind,
Eine Gemeinschaft von Opfern Alptraumhafter N?chte,
Allen die Negativit?t des Lebens bewusst,
Verschworen zum Gegenseitigen Schutz und Halt,
Es war ein sch?ner Tag,
Der Tag von dem ich mir erhoffte das er nie enden w?rde,
Ein Tag an dem ich mich sicher f?hlte.

Doch es kam die Nacht,
Die Einsicht kam zu sp?t,
Ich merkte erst die Dunkelheit die mich umgab als es zu sp?t war,
Wieder wurde ich Benutzt,
Wieder wurde ich Ausgenutzt,
Ich wurde Belogen, Betrogen und Eingesperrt,
Durch Liebe blind,
Nicht in der Lage zu sehen was wahr ist,
Ich verlor alles was mir wichtig war,
Die Schnitte sind tief,
Die Wunden sind eitrig,
Sie heilen nur langsam,
Die Ursache schon langst zu den Akten gelegt,
Verdammt die Folgen endlos zu sp?ren,
Geh ich Depressiv und Freudlos meinen Weg,
Mein Leben zusammengeschrumpft,
Zusammengeschrumpft auf die kleinen Inseln der Freundschaft die mir verblieben,
Zusammengeschrumpft auf die wenigen Augenblicke des Lachens und des Gl?cks,
Mein Leben,
Ein Funken Gl?ck in einem Tank voller Brandbeschleuniger,
Ein Tank gef?llt mit Hass, Wut und Hilflosigkeit,
Besserung nicht in sicht,
Durch Egoismus und Selbstsucht anderer gezwungen f?r Ihre Laster zu Bluten,
Eine Nacht bestimmt von nicht enden wollender Hilf-, und Hoffnungslosigkeit,
Der kleine Rest aus dem Scherbenhaufen wahrer Freundschaft kann nur die Wunden reinigen,
Doch nicht die Blutung stoppen,
So stolpere ich durch dunkle Nacht,
Stolpere ohne die M?glichkeit aufzuwachen,
Nur im Kreis drehend,
So steh ich neben mir,
Ich schau mir dabei zu, wie ich immer weiter in Embryonalstellung zur?ckkehre,
Ich schau mir dabei zu, wie ich nur noch schweige, da ich nur ein Thema kenne,
Andere k?nnen es nicht ?ndern,
Andere k?nnen mir nicht Helfen
Andere hab ich lang genug in den Ohren gelegen,
So sitz ich nur noch stumm und mit glasigen Augen da,
Unf?hig die Nacht zu durchbrechen,
Doch viel zu nah daran an der Dunkelheit zu zerbrechen.

So halt ich mich nur noch einen Funken Hoffnung,
Den Funken Hoffnung das auch diese Nacht ein Ende haben muss.

M?ge danach ein neuer Morgen erscheinen.

09.01.05 M.N.
9.1.05 18:17


Alles zu seiner Zeit,
Die Meinige ist bald soweit,

Mein Ziel ist nah,
Die Suche findet ihr Ende,

M?ge das Ziel mit weniger Leid verbunden sein als der Weg,

Ich wei? nicht was dies f?r mich zu bedeuten hat,
Aber ich habe das Gef?hl das es eine Reise ohne Wiederkehr wird.

Auf das ich nicht bereue,

CU in Hell
27.12.04 19:50


Hi Ihr Lieben,


ich habe endlich auch meine ?lteren Gedichte aus der Zeit zwischen 96 und 97, sprich als ich 16/17 war, rausgekrammt und einsortiert.
Sie stehen weiter unten damit die chronologische Reihenfolge der Gedichte bestehen bleibt.

MdG

MurMur
24.12.04 21:28


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